UMTS – dieses Kürzel ist mittlerweile aus dem alltäglichen Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken. Das Kürzel selbst steht für „universal mobile telecommunications system“. Grob gesagt, stellt UMTS aber eine Möglichkeit dar, das Internet mobil zu nutzen. Oftmals wird es als Mobilfunk der dritten Generation bezeichnet, da es seinem Vorgänger, der GSM-Technologie doch einiges voraus hat.
Mit Hilfe von UMTS wurde es möglich, mobil im Internet zu surfen. Das heißt, wer ein UMTS-fähiges Mobiltelefon besitzt, kann mit diesem die Angebote aus dem Web nutzen. Mit der Vorgänger-Technologie GSM war dies ebenfalls möglich, jedoch nur in sehr eingeschränktem Maße. Durch UMTS schafft man es heute auf Übertragungsraten von bis zu 384 Kilobit je Sekunde. Dies ist gut sechs Mal so schnell, wie eine ISDN-Verbindung. Dadurch kann das Surfen mit dem Handy also schneller sein, als dies bei einem einfachen ISDN Anschluss zu Hause möglich wäre.
Wird das UMTS noch mit den Technologien HSDPA und HSUPA kombiniert, so kann man dabei heute schon annähernd die Geschwindigkeiten von DSL-Verbindungen erreichen. Damit konnte die UMTS-Technologie den Mobilfunkmarkt völlig neu eröffnen. Es bieten sich seither unzählige Möglichkeiten für die mediale Nutzung des Internets, sodass ein Mobiltelefon schon längst nicht mehr nur zum Telefonieren gedacht ist.
UMTS ist dabei von den Netzanbietern mittlerweile sehr gut ausgebaut worden. Laut eigenen Aussagen der Anbieter können bereits 80 Prozent der Bevölkerung mit dem UMTS-Netz versorgt werden. Der erste Anbieter, der UMTS kommerziell einführte war übrigens Vodafone, im Jahre 2004.








